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1. Einleitung: Die Erklärung des politischen Bankrotts
Europa steht am Abgrund einer unumkehrbaren Verwandlung. Wir müssen dieses Dokument mit einem schonungslosen Eingeständnis des Status quo beginnen: Der gegenwärtige Zustand unserer inneren Sicherheit und der Unversehrtheit unserer Grenzen ist eine vollständige „Erklärung des politischen Bankrotts“ des herrschenden Establishments. Es ist ein Zeichen tiefgreifenden Staatsversagens, wenn europäische Nationen jedes Jahr Milliarden Euro ausgeben müssen, nur um Betonbarrieren zu errichten und schwer bewaffnete Polizeieinheiten rund um unsere liebsten Traditionen aufzubieten. Wenn Weihnachtsmärkte, Karnevalsumzüge und Volksfeste – historische Symbole europäischer Lebensfreude und Freiheit – in Hochsicherheitsfestungen verwandelt werden müssen, um Massaker zu verhindern, dann ist der Gesellschaftsvertrag gebrochen.
Terrorismus und Übergriffe sind unser großer Feind, doch es ist größtenteils ein importierter Feind. Die Instabilität, die Polarisierung, die explodierenden Kriminalitätsraten und das allgegenwärtige Gefühl der Unsicherheit, die wir heute vor allem in Westeuropa erleben, sind keine Naturphänomene wie das Wetter; sie sind die direkte Folge politischer Entscheidungen in Brüssel und in den nationalen Hauptstädten.
Das Establishment als Täter
Wir sagen es unmissverständlich: Das Establishment der meisten west- und mitteleuropäischen Länder ist in dieser Krise nicht bloß Zuschauer; es ist ihr Täter. Indem es versäumt hat, unsere Außengrenzen zu sichern, und wegsah, wenn es unbequem wurde, hat es sich zum Komplizen des Chaos gemacht. Ob aus Inkompetenz, moralischer Feigheit oder ideologischer Blindheit – es hat zugelassen, dass Europa zum Spielplatz nicht nur für Schleuser, Opportunisten, Terroristen und Kriminelle aller Art wurde, sondern auch für unsere geopolitischen Feinde.
Wir erkennen die geopolitische Realität an: Fremde Mächte – darunter Russland, die Vereinigten Staaten und sogar strategische Verbündete wie die Türkei, Israel, Saudi-Arabien sowie europäische Staaten selbst – haben Europas Nachbarschaft in Nordafrika und im Nahen Osten durch schlecht umgesetzte Interventionspolitik destabilisiert. Die französisch-britische Intervention in Libyen ist ein markantes Beispiel. Zwar war der Impuls zum Eingreifen angesichts Gaddafis Unterdrückung der Demonstrierenden nachvollziehbar, doch das Ergebnis muss ehrlich benannt werden: ein zerfallener Staat in dauerhafter Instabilität und eine „offene Tür“ in Nordafrika, durch die Millionen Migranten gekommen sind. Europa als Ganzes zahlt letztlich den Preis für diese Entscheidungen.
Insbesondere Russland setzt Migrationsströme heute zynisch als Waffe ein und steuert sie, um europäische Gesellschaften unter Druck zu setzen, zu erpressen und zu spalten. Zugleich haben große Teile des europäischen Establishments – vor allem in Westeuropa, weniger in Osteuropa – Massenmigration begrüßt, unterstützt und sogar ausgeweitet. Die unheilige Allianz aus bestimmten NGOs, extremem Universalismus und Wirtschaftsinteressen hat eine unkritische „Willkommenskultur“ hervorgebracht, die (zumindest in Westeuropa) jedes Maß und jede Vernunft über Bord geworfen hat, und eine Politik, die sich – wie auch immer man sie schönredet – als gesellschaftlich zersetzend und geopolitisch verheerend erwiesen hat.
Um diesen Kurs zu rechtfertigen, berufen sich linke, grüne und auch zentristische Politiker des Establishments häufig auf den demografischen Wandel und argumentieren, Europa „brauche Zuwanderung, um die Renten zu bezahlen“. Diese Darstellung ist irreführend. Sie verkürzt eine tiefgreifende zivilisatorische und gesellschaftliche Frage auf eine enge fiskalische Rechnung und ignoriert dabei Integrationsgrenzen, sozialen Zusammenhalt, langfristige Abhängigkeitsquoten und die Tatsache, dass Massenzuwanderung den demografischen Niedergang nicht löst, sondern nur aufschiebt – oft zu steigenden politischen und gesellschaftlichen Kosten.
Fremden Mächten Milliarden Euro zu zahlen, damit sie nicht „die Tore öffnen“, ist keine nachhaltige Strategie und sollte allenfalls eine vorübergehende Eindämmungsmaßnahme sein. Die bessere Alternative ist eine starke, geeinte europäische Außengrenze, getragen von koordiniertem politischem Willen, Durchsetzungsfähigkeit und geteilter Verantwortung aller europäischen Staaten, um dem Migrationsdruck wirksam standzuhalten.
2. Vision und politische Verpflichtung
Ave Europa vertritt einen grundlegenden Paradigmenwechsel: Migration nach Europa ist ein Privileg, kein universelles Menschenrecht. Sie muss sich an sehr strengen Kriterien orientieren und hart verdient sein. Wir lehnen die Erzählung ab, Europa sei ein offener Spielplatz für die Welt. Die Europäer haben das Recht zu entscheiden, mit wem sie zusammenleben wollen.
Dafür müssen wir an zwei entscheidenden Fronten ansetzen und mehrere Positionen anerkennen:
1. Reform des maroden Asylsystems
Das gegenwärtige Asylsystem ist der Hauptmotor der Unordnung. Wir müssen das System selbst ausdrücklich als das Problem benennen. Das „Recht auf Asyl“ darf nicht länger als Hintertür für ungeregelte Einreise dienen. Wir setzen uns für einen radikalen Umbau ein:
- Externe Bearbeitung: Nur Asylanträge von Staatsangehörigen der Nachbarstaaten der EU können in Europa bearbeitet werden. Alle übrigen sollen in sicheren Drittstaaten bearbeitet werden. Auf europäischem Boden soll keine Asylbearbeitung stattfinden.
- Verlässliche Dokumente: Der Grundsatz „Keine Papiere, keine Bearbeitung“ muss ausnahmslos gelten, um die Ausnutzung rechtlicher Schlupflöcher zu beenden.
- Vorübergehende Lösungen: Asyl soll strikt als vorübergehender Schutz in kontrollierten Lagern definiert werden, mit einem automatischen Weg zur Rückführung, sobald die unmittelbare Gefahr vorüber ist, statt eines Wegs zum dauerhaften Aufenthalt. Ausnahmen sind möglich für Geflüchtete, die außergewöhnliche Anstrengungen unternehmen, Teil unserer Gesellschaft zu werden (Spracherwerb, ehrenamtliche Arbeit usw.), und in einer Zahl, die mit der Wahrung demografischer Stabilität vereinbar ist. Sie sind einzeln auszuwählen und nur in verschwindend geringer Zahl.
2. Jenseits der „Flüchtlings“-Erzählung
Das Asylsystem ist zwar kaputt, in manchen Ländern aber nur die Spitze des Eisbergs. Die Millionen, die über Arbeits-, Studien- und Familienvisa kommen – also auf „legalem“ Weg –, stellen eine ebenso große Herausforderung für die europäische Einheit und kulturelle Integrität dar. Besonders im Vereinigten Königreich.
Ein Visumstempel hebt die Wirkung massiver demografischer Verschiebungen nicht auf. Ob jemand im Schlauchboot oder mit einem Linienflug ankommt, das Ergebnis ist dasselbe: die Verwässerung und Auslöschung der europäischen Identität. Deshalb fordert Ave Europa strikte Begrenzungen aller Formen außereuropäischer Migration, damit die Bewahrung unseres ethnokulturellen Gefüges Vorrang vor wirtschaftlicher oder bürokratischer Bequemlichkeit hat.
Die Europäer wollen keinen Multikulturalismus, sie wollen Assimilation
Die Europäer wollen in einer Gesellschaft mit hohem Vertrauen leben, umgeben von Menschen, die ihre Sprache sprechen, deren Verhalten berechenbar ist und die grundlegende Werte teilen. Multikulturalismus bedeutet oft grundverschiedene Weltanschauungen und Werte, die in der Praxis häufig aufeinanderprallen. Wir hören immer häufiger von einheimischen französischen und deutschen Schülern, die an Schulen, an denen sie in der Minderheit sind, gemobbt werden.1
Uns treibt eine existenzielle Erkenntnis an: Wenn die einheimischen Europäer auf ihrem eigenen Kontinent zur Minderheit werden, ist Europa als eigenständige kulturelle und politische Einheit tot.
Der Tod des europäischen Projekts
Das „europäische Projekt“ ist nicht bloß eine Sammlung von Handelsabkommen; seine wahre Daseinsberechtigung ist die gemeinsame zugrunde liegende Kultur, die über Jahrtausende durch geteilte Bräuche, Literatur und politische Anschauungen entstanden ist. Dieses gemeinsame Erbe ist der einzige Grund, warum die europäische Integration überhaupt funktioniert.
Wird dieses kulturelle Band durch Massenmigration aufgelöst, ist das Fundament der Europäischen Union selbst zerstört. Ohne einen geeinten kulturellen Kern wird die Union unweigerlich zerbrechen und auseinanderfallen.
Von der Zivilisation zur Unterwerfung
Einem entwurzelten Europa – einer bloßen Hülle seiner selbst – wird der innere Zusammenhalt fehlen, um Macht zu entfalten. Ist unsere zivilisatorische Identität erst ausgelöscht, werden wir nicht länger Herren unseres eigenen Schicksals sein. Stattdessen wird ein zersplittertes Europa zum Spielplatz fremder Mächte. Wir werden zu einer Ansammlung schwacher Staaten herabsinken, dazu bestimmt, von fremden Mächten unterworfen zu werden.
Damit Europa nicht zu einem bloßen „geografischen Begriff“ wird, den äußere Interessen kapern, müssen wir die demografische und kulturelle Integrität schützen, die europäische strategische Unabhängigkeit erst möglich macht. Unsere jahrtausendelange Entwicklung darf nicht preisgegeben werden; sie muss als einziger Weg in eine souveräne Zukunft bewahrt werden.
Ideologische Verteidigung
In Europa ist kein Platz für Weltanschauungen, die unsere Geschichte verachten, Frauen unterwerfen oder unsere säkularen Freiheiten ablehnen und danach streben, unsere ethnokulturellen Identitäten zu verdrängen. Unsere Vision ist ein geeintes föderales Europa, das als Schild für seine Menschen dient – ein Europa, in dem Sicherheit der Normalzustand des Lebens ist und kein Luxus, der mit Beton und Maschinengewehren bewacht werden muss.
3. Hauptteil: Strategische Säulen
I. Erste Säule: Vollständige Grenzsouveränität und Rechtsdurchsetzung
Ziel: Den Kontinent zu schützen und die Rechtsstaatlichkeit wiederherzustellen.
1. Eine Grenze, eine Truppe
Die gegenwärtige Zersplitterung in 34 nationale Grenzen ist eine strategische Schwäche, die Menschenhändler und feindliche Staaten ausnutzen. Die Migrationskrise ist nur lösbar, wenn Europa als eine einzige föderale Einheit mit einer gemeinsamen Außengrenze handelt.
Der Ausbau von Frontex: Wir fordern die Umwandlung von Frontex von einer Unterstützungsagentur in eine große, exekutive Europäische Grenz- und Küstenwache. Sie muss vergrößert, militarisiert und befugt werden, die Außengrenze physisch zu sichern, unabhängig vom Zögern einzelner Staaten, und bei Bedarf Kombattantenstatus erhalten.
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat sich zum größten rechtlichen Hindernis für unsere Sicherheit entwickelt, indem er die Rechte illegal Eingereister beständig über die Sicherheit der europäischen Bürgerinnen und Bürger stellt.2 Das gegenwärtige Asylrecht hat sich von seinem ursprünglichen Zweck, die Unterdrückten zu schützen, entfernt; es ist zu einem System geworden, das den Völkern Europas ihr demokratisches Recht nimmt, darüber zu entscheiden, wer ihre Grenzen überschreitet.
Ein neuer Rahmen für Kontrolle: Ave Europa fordert eine grundlegende Neuordnung des Asylrechts. Wir erkennen, dass die gegenwärtige Lähmung aus einem fehlgeleiteten, ausgenutzten Humanitarismus herrührt. Um dies zu beheben, schlagen wir ein „neues Asylrecht“ auf zwei Säulen vor:
- Strenge Anspruchsvoraussetzungen: Schutz muss ausschließlich jenen vorbehalten sein, die tatsächlich und individuell verfolgt werden – etwa syrischen Christen oder anderen klar abgegrenzten Minderheiten, denen gezielte Vernichtung droht.
- Befugnis zur Massenrückführung: Das System muss so reformiert werden, dass Abschiebungen einfach und effizient sind. Der Rechtsrahmen sollte Massenrückführungen ohne jahrzehntelange gerichtliche Einmischung ermöglichen, die es abgelehnten Antragstellern heute erlaubt, auf unbestimmte Zeit zu bleiben. Rückführungen in sichere Länder sollten zügig erfolgen.
Das EGMR-Ultimatum: Erweist sich eine Reform des Asylrechts im bestehenden internationalen Rahmen als unmöglich, fordert Ave Europa den förmlichen Austritt aller EU-Mitgliedstaaten aus der Gerichtsbarkeit des EGMR in Migrations- und Grenzfragen.
Stehen wir vor der Wahl zwischen einem überholten Gericht und dem Überleben unserer Zivilisation, entscheiden wir uns für unsere Zivilisation. Wir werden die tatsächlich Verfolgten schützen, aber wir werden nicht länger zulassen, dass das „Recht auf Asyl“ zu einem Selbstmordpakt für die Völker Europas wird.
2. Die „No Way“- und Rückführungspolitik
Wir setzen uns für die sofortige und systematische Rückführung aller Personen ein, die illegal nach Europa eingereist sind.
- Nur legale Wege: Wir wollen keine etablierten illegalen Routen nach Europa. Die Einreise muss vollständig legal, vorab genehmigt und in einem geordneten Verfahren erfolgen. Wir brauchen externe Asylbearbeitungszentren in sicheren Drittstaaten, in denen tatsächlich verfolgte Geflüchtete Asyl beantragen können. Bisher illegale Routen können durch ausdrückliche Zustimmung des Parlaments legalisiert werden. Herrschen in einem unmittelbar an die Europäische Union grenzenden Staat extreme Not oder Verfolgung, sollte ein eigens dafür geschaffenes Gericht die Einreise ausdrücklich erlauben. Andernfalls gilt: Wer illegal die Grenze überschreitet, insbesondere wenn Bearbeitungszentren eingerichtet sind, verliert jedes Recht, Asyl oder ein Visum zu beantragen, und erhält ein lebenslanges Einreiseverbot.
- Abschiebung von Straftätern: Jeder Nichtstaatsangehörige, der eine schwere Straftat begeht, muss sofort abgeschoben werden. Es darf keine zweite Chance, keine Bewährungsstrafen und keine „Härtefälle“ geben.
- Das „Hebel-Protokoll“: Ein föderales Europa wird sein ganzes wirtschaftliches Gewicht einsetzen, um Herkunftsländer zur Rücknahme ihrer Staatsangehörigen zu zwingen. Wir werden eine strikte Politik umsetzen: Jedem Staat, der die Rücknahme seiner Staatsangehörigen verweigert, wird die gesamte Entwicklungshilfe auf null gekürzt. Darüber hinaus werden wir private Geldüberweisungen aus Europa in dieses Land blockieren. Finanzieller Druck wird Kooperation erzwingen. Zugleich werden wir Länder, die sich an die Regeln halten, mit Entwicklungshilfe oder Investitionen belohnen. Ist eine Abschiebung ins Heimatland nicht möglich, erfolgt sie in einen sicheren Drittstaat.
II. Zweite Säule: Kulturelle Verteidigung und innere Sicherheit
Ziel: Inneren Widerstand zu überwinden, ausländischen Einfluss zu stoppen und europäische Traditionen und Zusammenhalt zu schützen.
1. Unvereinbare Ideologien bekämpfen: Wir müssen gegenüber Intoleranz intolerant sein
- Ausländischen Einfluss unterbinden: Wir müssen religiösen und politischen Einrichtungen, die Radikalismus verbreiten, die finanziellen Lebensadern abschneiden. Wir nennen ausdrücklich Organisationen wie DITIB, die als verlängerter Arm der türkischen Regierung agiert (und andere, die von Golfstaaten finanziert werden). Diese Organisationen betreiben in Europa Moscheen, die Integration behindern, Kritiker ausspionieren und antieuropäische Stimmung verbreiten. Sie müssen geschlossen und strafrechtlich verfolgt werden.
- Juristische Konsequenzen: Ausländische Geldgeber des Radikalismus müssen blockiert und vor Gericht bekämpft werden. Wir fordern Haftstrafen für alle, die ausländische Einmischung oder Radikalisierung auf europäischem Boden ermöglichen. Wir werden keine von Ankara, Riad oder Doha finanzierten fünften Kolonnen innerhalb unserer Grenzen dulden.
2. Traditionen schützen
Wir weigern uns, eine „neue Normalität“ hinzunehmen, in der sich das öffentliche Leben hinter Anti-Terror-Betonpollern abspielt. Die Milliarden, die für die Sicherung von Weihnachtsmärkten und anderen öffentlichen Veranstaltungen ausgegeben werden, sind eine Steuer auf das Versagen der Migrationspolitik. Wir verpflichten uns, ein Europa wiederherzustellen, in dem Traditionen offen gefeiert werden können, ohne den Schatten des Terrors.
3. Staatsbürgerschaft und Einbürgerung
Wir müssen die statistischen Tricks der Masseneinbürgerung beenden. Mit Besorgnis stellen wir fest, dass Länder wie Deutschland in einem einzigen Jahr 300.000 Menschen eingebürgert haben und die Staatsbürgerschaft damit faktisch nutzen, um die Migrationskrise statistisch zu verschleiern.
- Ausbürgerung: Wir müssen uns das Recht vorbehalten, Doppelstaatlern, die schwere Straftaten oder terroristische Handlungen begehen oder direkt gegen vitale europäische Interessen agitieren, die Staatsbürgerschaft zu entziehen. Lettland geht mit gutem Beispiel voran.
- Pässe sind heilig: Die Staatsbürgerschaft ist die letzte Stufe der Assimilation, kein bürokratisches Werkzeug zur Schönung von Kriminalstatistiken.
III. Dritte Säule: Wirtschaftlicher Realismus und soziale Gerechtigkeit für Europäer
Ziel: Den Sozialstaat zu schützen und die Abwanderung von Fachkräften umzukehren.
1. Anreize abbauen
- Sozialreform: Wir müssen die Anreize für gering qualifizierte Migranten vollständig beseitigen. Für Neuankömmlinge soll es keine Sozialleistungen geben, und unser unmittelbares Ziel ist die vollständige Abschaffung von Sozialleistungen für Nichtstaatsangehörige, sofern sie keine Nettobeitragszahler sind. Wer sich nicht selbst finanzieren kann, muss in sein Heimatland zurückkehren. Branchen, die auf billige ausländische Arbeitskräfte setzen, sollten stattdessen zur Automatisierung ermutigt werden.
- Gesundheitsversorgung schützen: Wir müssen der alternden europäischen Bevölkerung und jungen einheimischen Familien Vorrang geben. Wir begrüßen ausländische Gesundheitsfachkräfte, weisen aber die falsche Erzählung zurück, Massenzuwanderung verbessere die Gesundheitsversorgung. Pro Kopf stellen Zuwandererbevölkerungen kaum mehr Ärzte als die einheimische Bevölkerung.3 Stattdessen werden wir weit selektiver vorgehen und unseren Bedarf im Blick behalten, statt die Grenzen wahllos zu öffnen und zu hoffen, dass genug Ärzte und Pflegekräfte kommen.
- Wohnungskrise: Wir erkennen an, dass Migration ein wesentlicher Treiber des Wohnungsmangels ist. Millionen Neuankömmlinge konkurrieren mit jungen europäischen Familien um knappen Wohnraum und treiben die Mieten in die Höhe. Bei der Vergabe von Sozialwohnungen müssen junge europäische Familien stets Vorrang haben.
2. Die Abwanderung von Talenten umkehren
Während wir Millionen gering Qualifizierter importieren, verlieren wir unsere klügsten Köpfe. So haben zum Beispiel allein in einem Jahr über 300.000 qualifizierte Deutsche ihr Land verlassen; europaweit geht diese Zahl in die Millionen. Wir müssen diesen Exodus stoppen, indem wir Europa wieder sicher und wohlhabend machen, statt unsere Bevölkerung durch unvereinbare Kulturen zu ersetzen.
4. Durchsetzung und Steuerung
Um diese Vision umzusetzen, schlägt Ave Europa folgende konkrete gesetzgeberische und exekutive Maßnahmen vor:
- Einschränkung des Familiennachzugs: Familiennachzug ist kein Recht, sondern eine leistungsbasierte Belohnung. Er dient als Anreiz für hoch gebildete, kulturell kompatible und bewährte Migranten, die ihre Familien vollständig selbst finanzieren können. Für gering qualifizierte Migranten ist der Familiennachzug abzuschaffen. Stattdessen sollte es ihnen erleichtert werden, ihre Familie im Heimatland zu besuchen, ohne ihr Arbeitsvisum zu verlieren.
- Mutterschaft statt Migration: Wir erkennen die demografische Krise (niedrige Geburtenraten) an, stellen aber fest, dass Migration ein falsches Heilmittel ist. Die Lösung muss in der Unterstützung europäischer Familien und der Mutterschaft liegen. Selbst wenn wir das Bestandserhaltungsniveau der Geburtenrate nicht erreichen, ist der Austausch der Bevölkerung keine Lösung.
- Sanktionen gegen ausländische Finanzierung: Sofortige gesetzgeberische Maßnahmen, um das Vermögen staatlich geförderter ausländischer Religionsorganisationen (wie der türkischen DITIB in Deutschland) zu beschlagnahmen, wenn ihnen die Verbreitung verfassungsfeindlicher oder antieuropäischer Propaganda nachgewiesen wird.
5. Strategischer Ausblick: Von der Verteidigungshaltung zur europäischen Souveränität
Keine Zivilisation hat je überlebt, indem sie die materiellen und kulturellen Voraussetzungen ihrer eigenen Existenz leugnete. Ordnung, Sicherheit, demografische und ethnokulturelle Kontinuität sind die Fundamente, auf denen Gesellschaften historisch errichtet wurden. Wir wollen dem europäischen Zivilisationsprojekt Selbstvertrauen und Stolz zurückgeben. Wir weigern uns, uns länger verwässern zu lassen, um Menschen aus anderen Kulturkreisen leichter entgegenzukommen und sie zu tolerieren; etwas, das sie selbst in ihren eigenen Heimatländern nicht hinnehmen würden. Keine andere Zivilisation dekonstruiert sich selbst – warum also sollte Europa es tun?
Das Ende des moralischen Theaters
In den letzten Jahren haben die Europäer das moralische Theater hinter sich gelassen, das die frühen Jahre der Flüchtlingskrise prägte, als Politiker sich darin überboten, wie tugendhaft und selbstlos sie Neuankömmlinge willkommen hießen. Doch wir sind in eine neue Ära der Feigheit, des Schweigens und der Passivität eingetreten, in der Europa wegen der Schwierigkeiten und politischen Kosten einer Reform der EMRK das dysfunktionale Asylsystem lieber passiv hinnimmt. Oder Länder wie Ungarn höhlen den Rechtsstaat aus, um sich dem europäischen Asylsystem zu widersetzen.4 Nur durch entschlossenes Handeln können wir diesen Verfall aufhalten.
Sicherheit als Voraussetzung der Freiheit
Im Chaos gibt es keine Freiheit. Sich frei durch eine Stadt bewegen, sich öffentlich versammeln, Traditionen ohne Angst feiern und auf die Neutralität staatlicher Institutionen vertrauen zu können, sind Voraussetzungen für jedes sinnvolle Verständnis von Freiheit. Sicherheit beruht auf Vertrauen; Vertrauen beruht auf Vertrautheit. Wenn wir in Sicherheit leben wollen, dürfen wir uns in unseren eigenen Heimatländern nicht fremd fühlen müssen; ebenso wollen wir ethnische Segregation in unseren Städten verhindern. Ein Europa, das nicht kontrollieren kann, wer sein Gebiet betritt, ist nicht souverän; ein Europa, das jene nicht abschieben kann, die seine Gesetze brechen, wird als geschlossener Staat nicht überleben.5
Wir vertreten daher eine einfache Rangordnung: Sicherheit kommt vor Integration, Recht vor Mitgefühl und Souveränität vor Solidarität. Ohne diese Ordnung brechen alle drei Begriffe zusammen.
Föderalismus mit Biss
Diese Strategie erfordert ein föderales Europa – keinen technokratischen Überbau, sondern ein politisches Gemeinwesen, das entschlossen handeln kann. Zersplitterte nationale Ansätze sind gescheitert. Solange ein Staat durchlässig bleibt, sind alle anderen verwundbar. Eine föderale Zuständigkeit für Grenzen, Abschiebungen und Migrationsrecht ist keine ideologische Vorliebe, sondern eine funktionale Notwendigkeit einer gesunden Gesellschaft.
Zugleich muss dieser Föderalismus demokratisch verankert sein. Die Bürgerinnen und Bürger müssen wieder das Gefühl bekommen, dass politische Entscheidungen ihre gelebte Wirklichkeit widerspiegeln und nicht abstrakte Moraltheorien. Die gegenwärtige Kluft zwischen öffentlicher Meinung und politischen Ergebnissen ist nicht tragbar.
Der Föderalismus wird uns auch die Stärke geben, unser unmittelbares Umfeld zu ordnen – von Nordafrika über Syrien bis zur Türkei –, um unsere Sicherheit und verlässliche Außengrenzen zu gewährleisten.
Ein Europa, das es wert ist, verteidigt zu werden
Letztlich ist die Frage nicht, ob Europa sich diese Strategie leisten kann. Die Frage ist, ob Europa es sich leisten kann, sie nicht zu verfolgen. Die Kosten des Nichthandelns sind bereits sichtbar: steigende Kriminalität, gesellschaftliche Zersplitterung, schwindendes Vertrauen, steigende Wohnkosten, überlastete Gesundheitssysteme und demografische Zersetzung. Nichts schadet der Legitimität des europäischen Projekts mehr als das gegenwärtige Migrationsregime. Solange das europäische Projekt mit globalistischen Vorstellungen verbunden wird, nach denen Menschen unabhängig von kulturellem und ethnischem Kontext austauschbar seien, wird es nicht überleben. Bleiben diese Entwicklungen ungebremst, führen sie in einen unumkehrbaren Niedergang.
Ave Europa steht für ein Europa, das es wieder wert ist, verteidigt zu werden: ethnokulturell selbstbewusst, gesellschaftlich geschlossen, wirtschaftlich leistungsfähig und geopolitisch durchsetzungsstark.
Anmerkungen
- https://www.focus.de/panorama/muslimisches-mobbing-in-hamburg-studie-laesst-grosses-problem-vermuten_aadaae4a-a0f3-49e5-80cb-786c7bd962b8.html und https://www.cath.ch/newsf/harcelement-religieux-des-eleves-musulmans-provoquent-leurs-camarades/
- https://www.telegraph.co.uk/world-news/2025/09/02/europe-democracy-at-risk-without-asylum-reform-top-judge/ und https://www.reuters.com/world/uk/uk-wins-court-ruling-keep-asylum-seekers-hotel-risks-angry-response-2025-08-29/
- In Deutschland gibt es 5.800 syrische Ärzte; gemessen an der syrischen Bevölkerung insgesamt entspricht die Zahl der Ärzte pro Kopf etwa der in der einheimischen Bevölkerung.
- https://www.infomigrants.net/en/post/68777/hungary-files-lawsuit-against-eu-court-over-migrationrelated-fine
- https://www.lefigaro.fr/actualite-france/annee-apres-annee-la-litanie-tragique-des-crimes-et-delits-impliquant-des-clandestins-sous-oqtf-20250223 Besonders in Frankreich ist die Zahl der Straftaten, die von Personen mit einer Ausreiseverfügung begangen werden, enorm.


